Manhae Han Yongun Simujang, Historische Residenz in Seongbuk-dong, Südkorea
Das Manhae Han Yongun Simujang ist ein rechteckiges Wohnhaus in Seongbuk-dong mit vier vorderen Räumen, zwei Seitenräumen und einem traditionellen Walmdachdesign, das nach Norden ausgerichtet ist. Das Anwesen liegt an einem Hang und bietet typische Merkmale der traditionellen koreanischen Architektur aus dieser Zeit.
Das Haus wurde 1933 erbaut und gehörte dem buddhistischen Mönch Han Yong-un, der seine nördliche Ausrichtung bewusst wählte. Diese Orientierung war eine Reaktion auf die japanische Besatzung Koreas und ihre politischen Auswirkungen.
Das Haus zeigt persönliche Gegenstände von Han Yong-un, darunter seine Kalligrafien, Forschungspapiere und Dokumente aus seiner Zeit im Gefängnis. Die Räume geben Einblicke in das Leben eines Mannes, der sich dem Buddhismus und intellektuellen Pursuits widmete.
Das Haus ist täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und bietet freien Eintritt für alle Besucher. Es ist bequem mit der U-Bahn-Linie 4 erreichbar, insbesondere von der Station Hansung University.
Der Name Simujang bedeutet metaphorisch eine Suche nach einer Kuh und symbolisiert in der buddhistischen Philosophie die Reise zur Entdeckung der eigenen wahren Natur. Dieses poetische Konzept spiegelt die spirituellen Lehren wider, denen der Bewohner sein Leben widmete.
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