Seongbuk-dong, Wohnviertel im Norden von Seoul, Südkorea
Seongbuk-dong ist ein Wohnviertel im Norden Seouls mit einer Fläche von etwa 2,7 Quadratkilometern auf hügeligem Gelände. Es verbindet traditionelle Hanok-Häuser mit modernen Residenzen entlang gewundener Straßen und beherbergt das Korea Furniture Museum mit Ausstellungen tradioneller koreanischer Möbel.
Das Viertel stammt aus der Joseon-Dynastie, als es Nogumetgol hieß und als zeremonienguler Ort diente. Im frühen 20. Jahrhundert wandelte es sich zu einem bevorzugten Wohngebiet für Adel um.
Das Viertel beherbergt zahlreiche Teehäuser, darunter das Suyeonsanbang, das koreanische Teetraditionen bewahrt und als Treffpunkt für Schriftsteller dient. Besucher können in diesen ruhigen Räumen lokale Gepflogenheiten und das Gemeinschaftsleben beobachten, das sich um diese Orte dreht.
Das Korea Furniture Museum zeigt regelmäßig Ausstellungen und bietet Führungen in mehreren Sprachen an, die am besten vorab gebucht werden sollten. Die Lage des Viertels auf hügeligem Gelände bedeutet, dass Besucher mit steilen Straßen und Treppen rechnen sollten.
Das Viertel beherbergt die Botschaftsresidenzien mehrerer Länder wie China, Australien und Kanada, was es zu einer internationalen Enklave innerhalb Seouls macht. Diese diplomatische Präsenz hat das Aussehen und die Atmosphäre des Viertels geprägt und gibt ihm einen kosmopolitischen Charakter.
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