Stadtmauern von Seoul, Festungsmauer in Seoul, Südkorea
Die Seoul City Wall ist eine historische Befestigungsanlage in Seoul, Südkorea, die aus Granitblöcken errichtet wurde und mehrere Stadttore sowie Wachtürme umfasst. Die Mauer zieht sich durch verschiedene Viertel und folgt dabei natürlichen Hügelkämmen und Tälern.
Der Bau begann im Jahr 1396 unter König Taejo, als die neue Hauptstadt der Joseon-Dynastie befestigt werden sollte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Mauer mehrfach beschädigt und restauriert, wobei Teile im 20. Jahrhundert wiederaufgebaut wurden.
Der Name leitet sich von der Hauptstadtfunktion ab, die Seoul während der Joseon-Dynastie erhielt, als die Befestigung den königlichen Palast und die Verwaltung schützte. Heute nutzen Stadtbewohner die erhaltenen Abschnitte gerne für Wanderungen und Spaziergänge zwischen den Vierteln.
Die Abschnitte der Mauer sind über verschiedene Eingänge erreichbar, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu finden sind. Festes Schuhwerk ist ratsam, da manche Pfade über unebenes Gelände und steile Treppen führen.
Einige Steinblöcke tragen eingemeißelte Markierungen, die angeben, welche Dorfgemeinschaft oder Arbeitsgruppe den jeweiligen Abschnitt errichtete. Diese Inschriften bieten heute Einblick in die Organisation der Bauarbeiten im späten 14. Jahrhundert.
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