Yongcheon Cave, Kalkstein-Lavaröhrenhöhle in Jeju, Südkorea.
Die Yongcheon-Höhle ist ein Lavaröhrensystem in Jeju, das sich über große Entfernungen durch das Gestein windet und mehrere miteinander verbundene Gänge umfasst. Der Hauptkorridor bildet den größten Durchgang, während kleinere Seitenwege zu verschiedenen Kammern und unterirdischen Bereichen führen.
Die Höhle entstand vor Tausenden von Jahren durch die Aktivität von Lavaströmen und wurde erst in der modernen Zeit offiziell erkannt. Die Entdeckung ermöglichte Forschungen, die zeigten, dass diesen Ort seit sehr frühen Zeiten Menschen aufgesucht hatten.
Der Höhleneingang trägt einen Namen, der sich auf die alte Region bezieht, und die Besucher können heute noch die Spuren früherer Bewohner sehen, die hier ihre Spuren hinterlassen haben. Diese archäologischen Hinweise zeigen, dass Menschen diesen unterirdischen Raum über viele Jahrhunderte hinweg nutzten.
Der Einstieg erfordert das Hinabsteigen auf einer Leiter, was für alle Besucher machbar ist, dauert aber ein wenig Zeit und Vorsicht. Die Temperatur im Inneren bleibt das ganze Jahr über gleich, daher ist warme Kleidung empfehlenswert, auch wenn es draußen warm ist.
Im Inneren der Höhle verbirgt sich ein unterirdischer See, der seit langem erforscht wird und seltene Wassertiere beherbergt. Diese besonderen Organismen haben sich an das Leben in völliger Dunkelheit angepasst und können sonst nirgends gefunden werden.
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