Palkbucht, Halbgeschlossene Bucht zwischen Südostindien und Sri Lanka.
Die Palk Bay ist eine halbgeschlossene Meeresbucht zwischen dem Südosten Indiens und dem Nordwesten Sri Lankas, die durch den Palk Strait mit dem Golf von Bengalen verbunden ist. Das Wasser ist relativ flach und ruhig, was die Bucht von der offenen See deutlich unterscheidet.
Die Bucht war seit Jahrhunderten ein wichtiger Übergangsweg zwischen Indien und Sri Lanka, lange vor jeder modernen Infrastruktur. In der Kolonialzeit wurde die Fährverbindung zwischen Dhanushkodi auf der indischen Seite und Talaimannar auf der sri-lankischen Seite zur wichtigsten Verbindung für Reisende und Güter.
Die Fischer auf beiden Seiten der Bucht, in Indien wie in Sri Lanka, fahren seit Generationen mit kleinen Holzbooten hinaus und kennen die saisonalen Strömungen genau. Ihre Fangmethoden haben sich über Jahrhunderte kaum verändert und sind noch heute entlang der Küsten zu beobachten.
Die ruhigsten Monate liegen zwischen Oktober und Februar, wenn der Seegang in der Bucht am geringsten ist. Zugänge gibt es entlang der Küsten beider Länder, wobei die sri-lankische Seite rund um Mannar leicht erreichbar ist.
Zwischen Dhanushkodi und der Insel Mannar verläuft eine Kette aus Sandbänken und Korallenfelsen, die in alten indischen Texten als Ram Setu erwähnt wird. Bei sehr niedrigem Wasserstand sind Teile dieser Formation von der Küste aus sichtbar.
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