Iron Bridge, Eisenbahnbrückenruinen in Riga, Lettland
Die Eisenbahn-Brückenruinen sind Überreste einer Querung über den Fluss Daugava und bestehen aus mehreren Steinpfeilern, die aus dem Wasser aufragen. Diese Säulen folgen einer geraden Linie und markieren die exakte Stelle, wo einst das Bauwerk die beiden Ufer miteinander verband.
Das Bauwerk entstand zwischen 1871 und 1872 und war die erste Eisenbahnverbindung, die den Fluss an dieser Stelle kreuzte. Es wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört und hinterlässt heute diese sichtbaren Pfeiler als einzige Überbleibsel.
Die Ruinen sind unter dem Namen Zemgales tilts bekannt und erinnern an die Zeit, als Eisenbahnen die Art veränderten, wie Menschen und Waren die Stadt durchquerten. Besucher können heute noch sehen, wie wichtig dieses Bauwerk für die Entwicklung Rigas als Handelsstadt war.
Die Ruinen sind vom nördlichen und südlichen Ufer des Flusses aus zu sehen, mit mehreren Stellen entlang der Uferwege, von denen aus man gute Ausblicke hat. Am besten erkundet man die Gegend zu Fuß und nutzt die öffentlich zugänglichen Wege am Flussrand.
Die Pfeiler stehen noch heute in ihrer ursprünglichen Position, ein seltenes Beispiel für erhaltene Infrastruktur aus dieser Zeit. Diese ungestörte Anordnung ermöglicht es Besuchern, die exakte Breite des Flusses zu verstehen, wie er damals war.
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