Kloster Tautra, Klosterruinen in Frosta, Norwegen.
Tautra Abbey sind Steinruinen auf einer Insel im Trondheimer Fjord, die von Zisterziensermönchen gegründet und für mehrere Jahrhunderte bewohnt wurden. Die Überreste zeigen die Art, wie mittelalterliche Gebäude hier aus Stein errichtet wurden, mit erkennbaren Grundmauern und Fundamenten verschiedener Gebäudekomplexe.
Die Abtei wurde 1207 von Zisterziensermönchen gegründet, die von einer Klostergemeinschaft aus Bergen kamen. Sie existierte bis 1537, als sie während der Reformation geschlossen wurde und die Mönche das Gebiet verließen.
Der Name der Insel stammt vom altnordischen Wort für Tanne und erinnert an die ursprüngliche Landschaft. Heute können Besucher in den Ruinen die handwerklichen Spuren der Mönche sehen, die hier Hunderte von Jahren lebten und arbeiteten.
Die Ruinen befinden sich auf einer Insel und sind über die Straße 753 erreichbar, mit Parkplätzen und Informationstafeln vor Ort. Der Zugang zu den Ruinen selbst ist im Freien und hängt von den Wetterbedingungen und dem Wasserspiegel ab, also bringen Sie angemessene Kleidung mit.
Ein neues Trappistenkloster wurde 1999 in der Nähe der mittelalterlichen Ruinen gegründet und markiert die erste dauerhaft bewohnte zisterziensische Gemeinschaft in Norwegen seit der Reformation. Dieser Neubeginn zeigt, wie alte monastische Traditionen in der modernen Zeit wieder Fuß fassen können.
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