Statfjord, Öl- und Gasfeld in der Nordsee, Norwegen und Vereinigtes Königreich
Das Statfjord-Feld ist ein Öl- und Gasfeld in der Nordsee an der Grenze zwischen Norwegen und dem Vereinigten Königreich. Die Produktion erfolgt von drei Plattformen aus, die Rohöl und Erdgas aus Lagerstätten unter dem Meeresboden fördern.
Mobil entdeckte das Statfjord-Feld 1974 in einer Zeit, als die Nordsee gerade für die Öl- und Gasförderung erschlossen wurde. Die operative Verantwortung wechselte 1987 zu einem norwegischen Unternehmen und markierte eine neue Phase in der Verwaltung der Nordsee-Ressourcen.
Die Feldentwicklung steht für eine Errungenschaft der norwegisch-britischen Zusammenarbeit, wobei Norwegen 85 Prozent und das Vereinigte Königreich 15 Prozent besitzen.
Das Feld liegt in einer Meerestiefe, die moderne Bohrtechnologie erfordert, um Ressourcen aus großen Tiefen unter dem Boden zu erreichen. Besuche von Plattformen sind nicht möglich, da es sich um eine aktive Industrieanlage mit strengen Sicherheitsbestimmungen handelt.
Das Feld spielte eine Schlüsselrolle in der wirtschaftlichen Geschichte der Nordsee, da es eines der produktivsten Öl- und Gasfelder seiner Zeit war. Seine Entdeckung und Entwicklung zeigten die technischen Fähigkeiten, die notwendig sind, um in extremen Meeresbedingungen Ressourcen zu gewinnen.
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