Wollin, Ostseeinsel in Westpommern, Polen
Wolin ist eine Insel zwischen dem Fluss Dziwna, dem Stettiner Haff und der Ostsee im Nordwesten Polens. Sanfte Hügel wechseln sich mit Klippen entlang der Küste ab, und ein Nationalpark bedeckt das Zentrum der Insel.
Zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert war dieser Ort ein wichtiger Knotenpunkt für Händler, die zwischen Skandinavien und Osteuropa reisten. Die Hafensiedlungen wuchsen durch den Warenaustausch über See und Fluss.
Der Name stammt aus slawischen Wurzeln und verweist auf die frühen Siedler, die hier Handelsrouten zwischen Nord und Ost kontrollierten. Heute besuchen Reisende das Museum in der gleichnamigen Stadt, wo Fundstücke aus dem Alltag der Kaufleute und Seefahrer ausgestellt sind.
Die Insel erreicht man über Landstraßen vom polnischen Festland oder per Fähre von Świnoujście aus. Wege führen durch Wälder und Dünen, und der Wind von der See weht oft kräftig.
Im Nationalpark leben Wisente in freier Wildbahn, eine Tierart, die in Europa fast verschwunden war. Wanderer treffen gelegentlich auf diese großen Tiere in der Nähe der bewaldeten Hügel.
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