Żelazna Brama, Barocktor in Warschau, Polen.
Żelazna Brama, auf Deutsch Eisernes Tor, ist ein barockes Stadttor aus dem frühen 18. Jahrhundert, das als Eingang zum Sächsischen Garten in Warschau errichtet wurde. Es besteht aus Stein mit symmetrischen Pilastern, einem geschwungenen Giebel und klassischen Ornamenten, die für den Barockstil typisch sind.
Das Tor wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auf Initiative von König August II. von Sachsen errichtet, der Warschau nach westeuropäischem Vorbild umgestalten wollte. In der Folge wurde es Teil einer größeren städtischen Anlage, die den Sächsischen Garten mit der Stadtentwicklung jener Zeit verband.
Das Tor gab der gesamten umliegenden Gegend ihren Namen, und auch heute noch kennen viele Warschauer das Viertel schlicht als das Gebiet rund um das Eiserne Tor. Auf dem nahe gelegenen Platz, dem Plac Żelaznej Bramy, findet täglich ein belebter Markt statt, an dem frische Waren und alltägliche Produkte verkauft werden.
Das Tor steht direkt am Rand des Sächsischen Gartens und ist vom Stadtzentrum aus gut zu Fuß erreichbar. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist das Gelände weniger belebt und lässt sich in Ruhe betrachten.
Obwohl das Tor den Namen Eisernes Tor trägt, enthält es keinerlei Eisen in seiner Konstruktion. Der Name geht auf ein früheres schmiedeeisernes Gitter zurück, das sich einst an dieser Stelle befand und das Tor zum Garten absperrte.
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