Leszczyński-Palast, Neobarockpalast in Śródmieście Warschau, Polen.
Das Schloss Leszczyński ist ein Palais im Neobarockstil in der Warschauer Innenstadt mit einer symmetrischen Fassade, die Steinbalustrade und große Fenster über drei Geschosse zeigt. Das Gebäude kombiniert klassische barockke Formen mit modernen Konstruktionsmethoden des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Gebäude wurde 1924 vom Architekten Marcin Weinfeld erbaut und gehört zu einer Welle von Schlossbauern in Warschaus Zentrum während der frühen Jahre der Zweiten Republik. Sein Bau fiel in eine Zeit der städtischen Entwicklung und des Wiederaufbaus nach dem Ersten Weltkrieg.
Das Gebäude zeigt die dekorativen Vorlieben der wohlhabenden Warschauer Gesellschaft der 1920er Jahre mit aufwendigen Fassadenelementen, die das Selbstvertrauen dieser Ära widerspiegeln.
Das Palais befindet sich an der Aleje Ujazdowskie 23/25 in der Nähe von mehreren Bushaltestellen und ist das ganze Jahr über von außen einsehbar. Die Gegend ist gut erreichbar und das Gebäude kann von der Straße aus besichtigt werden ohne dass Zugangsbeschränkungen bestehen.
Das Gebäude verbindet bewusst traditionelle Barockelemente mit modernen Stahlrahmen und versteckten Betonstützen, die kaum von außen zu sehen sind. Dieser Kontrast zeigt, wie Architekten in dieser Zeit Vergangenheit und Gegenwart harmonisieren wollten.
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