Palais Śleszyński, Klassizistischer Palast in Śródmieście, Polen
Der Śleszyński-Palast ist ein klassizistisches Gebäude an der Aleje Ujazdowskie in Warschau, das durch einen monumentalen Portikus mit Giebel und zwei Geschosse charakterisiert wird. Das Bauwerk ist mit dem benachbarten Gebäude Nummer 23 verbunden und bildet mit diesem einen zusammenhängenden architektonischen Komplex.
Der Palast wurde 1826 unter der Leitung des Architekten Antonio Corazzi erbaut und gehörte ursprünglich Kapitän Stanisław Śleszyński und seiner Frau Gertruda Emilia aus der Familie Jakubowski. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude zwischen 1947 und 1948 von den Architekten Helena und Szymon Syrkus wiederaufgebaut.
Der Palast wurde im Laufe seiner Geschichte von verschiedenen diplomatischen Vertretungen genutzt, darunter das britische Konsulat in den 1840er Jahren und später die serbische Botschaft. Diese wechselvolle Nutzung zeigt seine Bedeutung als Zentrum internationaler Beziehungen in Warschau.
Der Palast befindet sich an der Aleje Ujazdowskie 25 im Zentrum Warschaus und ist daher gut erreichbar. Die Stelle ist markiert und Besucher können das Gebäude leicht von der Straße aus sehen und untersuchen.
Das Gebäude wurde nach dem Krieg von denselben Architekten wiederaufgebaut, die es entwarf, was es zu einem Beispiel für sorgfältige Restaurierung macht. Diese Treue zur ursprünglichen Gestaltung bewahrt die ursprüngliche klassizistische Form.
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