Kloster Mogila, Zisterzienserabtei im Stadtteil Nowa Huta, Krakau, Polen.
Mogiła-Abtei ist ein Zisterzienserkloster in der Nähe von Kraków mit einem gotischen Kirchengebäude, das später mit einer Barockfassade versehen wurde. Das Komplexgefüge umfasst mehrere Kapellen, Wandelgänge mit erhaltenen Wandmalereien und die Basilika der Heiligen Kreuzes.
Das Kloster wurde 1222 von Bischof Iwo Odrowąż gegründet und erlitt 1241 schwere Zerstörungen während der Mongolenüberfälle. Nach dieser Zerstörung wurde das Gelände wiederaufgebaut und entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum des Zisterzienserordens.
Der Name "Mogiła" bedeutet "Hügel" auf Polnisch und verweist auf die erhöhte Lage des Klosters. Besucher können heute die ursprüngliche gotische Architektur und die später hinzugefügten barocken Elemente sehen, die die verschiedenen Epochen der Nutzung widerspiegeln.
Besichtigungen finden in Gruppen statt und setzen normalerweise eine Mindestteilnehmerzahl voraus. Es ist ratsam, sich vorher anzumelden und die Besuchsbedingungen mit der örtlichen Verwaltung zu klären.
Im Kloster befindet sich ein mittelalterliches Kruzifix, das Überlieferungen zufolge im 12. Jahrhundert aus der Weichsel geborgen wurde. Dieses Artefakt wird heute in der Kirche aufbewahrt und ist ein faszinierendes Zeugnis der lange zurückliegenden Vergangenheit des Ortes.
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