Krasiński-Palast, Barockpalast in Warschau, Polen
Der Krasiński-Palast ist ein Barockbau in Warschau, der mit seiner symmetrischen Fassade und einem dreieckigen Giebel auffällt, auf dem Reliefs antiker römischer Militärszenen zu sehen sind. Das Gebäude steht am Krasiński-Platz und umfasst mehrere Flügel sowie einen Innenhof, der von klassischen Säulengängen umgeben ist.
Jan Dobrogost Krasiński ließ den Palast zwischen 1677 und 1683 errichten, um seinen gesellschaftlichen Aufstieg als Adliger zu unterstreichen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Innere größtenteils wiederaufgebaut, nachdem deutsche Truppen es 1944 in Brand gesetzt hatten.
Der Palast dient heute als Zweigstelle der polnischen Nationalbibliothek und beherbergt seltene Bücher sowie handschriftliche Sammlungen, die Forscher aus der ganzen Welt anziehen. Besucher können die gepflegten Räume besichtigen, in denen jahrhundertealte Manuskripte und historische Drucke für die Nachwelt bewahrt werden.
Das Gebäude öffnet sechs Tage die Woche ohne Eintrittsgebühr und ist vom Krasiński-Platz aus leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass einige Bereiche für Forschungsarbeiten reserviert sind und nicht immer zugänglich bleiben.
Vor dem Haupteingang an der Miodowa-Straße stehen moderne, bunte Pegasus-Statuen, die einen überraschenden Gegensatz zur historischen Fassade bilden. Diese zeitgenössischen Kunstwerke wurden als temporäre Installation aufgestellt und sind zu einem unerwarteten Wahrzeichen des Platzes geworden.
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