Warsaw Uprising Monument, Kriegsdenkmal am Krasiński-Platz, Warschau, Polen
Das Warschauer-Aufständischen-Denkmal ist eine Kriegsgedenkstätte an der Straßenecke Długa und Miodowa in Warschau, die aus zwei verbundenen Bronzestrukturen besteht. Die Figuren zeigen Widerständler, die aus einem einstürzenden Gebäude fliehen und andere, die in die unterirdischen Kanäle hinabsteigen.
Das Denkmal wurde 1989 errichtet, um an den Aufstand von 1944 zu erinnern, als polnische Widerstände 63 Tage lang gegen die deutschen Besatzer kämpften. Seine Entstehung markierte das Ende jahrzehntelangen offiziellen Schweigens über diesen Kampf in der polnischen Öffentlichkeit.
Das Denkmal zeigt, wie die Aufständischenbewegung in der polnischen Erinnerungskultur lebendig bleibt und Menschen regelmäßig hierher kommen, um der Opfer zu gedenken. Die bronzenen Figuren sind Teil des städtischen Raums geworden und prägen das Verständnis der Bewohner für diese Zeit.
Der Gedenkort liegt in der Altstadt und ist von verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, mit Haltestellen in der Nähe an den benachbarten Straßen. Der beste Besuchszeitpunkt ist tagsüber, wenn der Platz sichtbar ist und man die Details des Bronzewerks gut erkennen kann.
Der deutsche Bundespräsident Roman Herzog hielt 1994 an diesem Denkmal eine historische Rede, in der er sich für Nazi-Verbrechen entschuldigte. Diese Ansprache war ein wichtiger Moment der Versöhnung zwischen Deutschland und Polen.
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