Konwikt Teatynów w Warszawie, Religiöser Bildungskomplex in der Altstadt, Polen.
Das Konwikt Teatynów war ein Schulgebäude in der Warschauer Altstadt mit einem Innenhof und einer Kapelle. Die Gebäudeanlage erstreckte sich mit einem rechteckigen Grundriss über einen wichtigen Bereich der Dluga-Straße.
Theatiner-Priester richteten 1737 ein angesehenes Kollegium für Adelsnachwuchs in Warschau ein. Die Schule trug zur Ausbildung einflussreicher Persönlichkeiten bei, darunter Stanislaw August Poniatowski.
Der Name bezieht sich auf die Theatiner, einen katholischen Orden, der das Kollegium gründete und prägte. Das Schulgebäude war ein wichtiger Ort für die Ausbildung wohlhabender Familien und spiegelte die religiöse und intellektuelle Orientierung seiner Zeit wider.
Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heute können Besucher nur die Grundmauern und archäologische Überreste auf dem Gelände sehen.
Während Bauarbeiten einer Genossenschaft an der Dluga-Straße entdeckten Arbeiter die Grundmauern der Kapelle und Krypten des Ordens. Diese Funde geben heute einen seltenen Einblick in die verborgene Vergangenheit des Geländes.
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