Oberstes Gericht, Oberster Gerichtshof am Krasiński-Platz, Warschau, Polen
Der Oberste Gerichtshof befindet sich in einem modernen Gebäude am Krasiński-Platz in Warschau, dessen Fassade mit kupferverkleideten Säulen und Glasflächen gestaltet ist. Die Architektur verbindet zeitgenössische Formen mit klassischen Elementen, darunter drei Skulpturen am rückwärtigen Eingang.
Das Gericht nahm seine Arbeit im Jahr 1917 auf und stellte sie während des Zweiten Weltkriegs ein. Nach Kriegsende setzte es seine Tätigkeit mit einer neuen Struktur fort, die durch die politischen Veränderungen der Nachkriegszeit geprägt wurde.
Der Name des Gerichts ehrt seine Rolle als höchste richterliche Instanz im polnischen Rechtssystem. Die drei Säulen des Eingangs tragen lateinische Inschriften römischer Rechtsregeln, die Besucher beim Betreten lesen können.
Der Zugang zum Gebäude ist für die Öffentlichkeit begrenzt, da das Gericht eine tätige Rechtsinstitution bleibt und Sicherheitskontrollen bestehen. Besucher können die Außenfassade und die Skulpturen vom Platz aus betrachten, ohne das Innere betreten zu müssen.
Das Gebäude wurde im Jahr 2000 fertiggestellt und steht neben dem Denkmal für den Warschauer Aufstand. Diese räumliche Nähe verbindet das moderne Gerichtsgebäude mit einem wichtigen Ort der polnischen Erinnerungskultur.
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