Solina-Stausee, Künstlicher Stausee in den Bieszczady-Bergen, Polen
Der Solina-Stausee ist ein Stausee in den Bieszczady-Bergen in der Woiwodschaft Karpatenvorland im Südosten Polens. Drei bewaldete Inseln ragen aus dem Wasser, und die Buchtlinien winden sich entlang der alten Täler, die bei der Flutung des Beckens entstanden sind.
Das Staubecken entstand 1968, nachdem neun Dörfer geräumt und überflutet wurden, um Wasserkraft für die Region zu erzeugen. Die Bewohner wurden umgesiedelt, und das alte Tal verschwand unter dem steigenden Wasser hinter dem Damm.
Der See ist nach dem Dorf Solina benannt, das unter dem Wasser liegt. Heute kommen viele Familien zum Baden und Zelten an die Ufer, wo kleine Strandabschnitte und Bootsstege das Wasser zugänglich machen.
Die Ufer sind von Wanderwegen umgeben, und mehrere kleine Orte am Wasser vermieten Boote und Kajaks. Der Wind kann über der offenen Wasserfläche stark wehen, daher ist Vorsicht beim Paddeln oder Segeln geboten.
Seit 2022 führt eine Seilbahn über den Damm und überspannt anderthalb Kilometer. Die Fahrt bietet Ausblicke auf das Wasser unter den Kabinen und die Berghänge, die zu beiden Seiten aufragen.
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