Woiwodschaft Karpatenvorland, Verwaltungsregion im Südosten Polens
Die Woiwodschaft Karpatenvorland, auch bekannt als Podkarpackie, ist eine Verwaltungsregion im Südosten Polens mit Rzeszów als Hauptstadt. Das Gebiet erstreckt sich über bewaldete Hügelketten, Flusstäler und Agrarlandschaften bis zur slowakischen und ukrainischen Grenze.
Die Woiwodschaft entstand 1999 durch eine landesweite Verwaltungsreform, die frühere kleinere Bezirke zusammenführte. Zuvor bildeten Teile dieser Region historisch gesehen Grenzgebiete zwischen polnischem Kernland, galizischen Einflüssen und Lemko-Siedlungen.
Der Name Podkarpackie bezieht sich auf die Lage unterhalb der Karpaten, einer Gebirgskette, die das südöstliche Grenzgebiet prägt. Besucher bemerken regionale Architekturformen, darunter Holzkirchen und historische Marktplätze, die von polnischen, ukrainischen und lemkischen Traditionen geprägt sind.
Reisende erreichen die Region über Rzeszów mit seinem Flughafen und Bahnverbindungen, von wo aus Regionalbusse in kleinere Ortschaften fahren. Ein eigener Wagen erleichtert den Zugang zu abgelegenen Tälern, Wäldern und Berggebieten erheblich.
Drei Stätten stehen auf der UNESCO-Welterbeliste, darunter alte Holzkirchen und Abschnitte grenznaher Naturschutzgebiete. In den höheren Berglagen lebt der Wisent weiter, nachdem Wiederansiedlungsprogramme in den vergangenen Jahrzehnten diese Tierart zurückgebracht haben.
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