Krosno, Industriestadt in der Woiwodschaft Karpatenvorland, Polen.
Krosno liegt auf sanft geneigten Ebenen des Niederen Beskiden-Gebirges, umgeben von Wäldern mit Buchen und Weißtannen. Die Bebauung verteilt sich über mehrere Erhebungen und bietet Ausblicke auf die bewaldeten Hänge ringsum.
Die Gründung erfolgte im vierzehnten Jahrhundert, als sich hier ein befestigter Handelsort für Tuch, Leinen und ungarischen Wein entwickelte. Im späteren Mittelalter wuchs der Handel weiter und prägte das wirtschaftliche Leben der Siedlung.
Der zentrale Platz zeigt Häuser mit durchgehenden Laubengängen aus dem fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert, darunter das im Jahr 1525 errichtete Bürgermeisterhaus. Diese Konstruktion verbindet die Gebäude zu einer geschlossenen Reihe, die noch heute von Bewohnern und Besuchern genutzt wird.
Die Ortschaft funktioniert als Zentrum der polnischen Mineralölindustrie und beherbergt Fabriken für Glas, Textilien und elektrische Maschinen. Besucher finden Werkstätten und Produktionsstätten rund um das Stadtzentrum verteilt.
Das regionale Museum zeigt Artefakte vom ersten Ölbrunnen der Welt und markiert damit den Geburtsort der Erdölindustrie. Diese Sammlung dokumentiert frühe Bohrtechniken und Werkzeuge aus der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts.
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