Sandomirer Becken, Geografische Makroregion im Südosten Polens und Westen der Ukraine
Das Sandomierz-Becken ist eine großflächige Senke im Südosten Polens und erstreckt sich zwischen den Karpaten im Süden und dem Kleinpolnischen Hochland im Norden. Die Landschaft besteht aus sanften Hügeln, breiten Flusstälern und ausgedehnten Waldgebieten, die sich über mehrere Woiwodschaften verteilen.
Im Mittelalter war das Gebiet fast vollständig von dichten Wäldern bedeckt, die erst nach und nach gerodet wurden. Heute erinnern nur noch einige größere Waldkomplexe an diese frühere Bewaldung.
Die weiten Felder und die langsam fließenden Flüsse prägen den Alltag in den Dörfern und Kleinstädten, die sich über diese weite Senke verteilen. Viele Ortschaften bewahren bis heute eine ländliche Lebensweise, bei der Landwirtschaft und kleinere Handwerksbetriebe eine zentrale Rolle spielen.
Die Region eignet sich gut für Wanderungen und Radtouren durch sanftes Gelände, besonders in den Flusstälern und entlang der Waldränder. Viele Wege führen durch landwirtschaftlich geprägte Landschaften, die zu jeder Jahreszeit zugänglich sind.
Unter den Feldern und Wäldern liegen sehr tiefe Ablagerungen aus der Eiszeit, die in der Nähe der Karpaten über 2000 Meter erreichen. Diese verborgene Schicht formt bis heute die Form der Flusstäler und die Lage der Quellen.
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