Ruda, Historischer Bezirk in Ruda Śląska, Polen
Ruda ist ein Stadtteil im nordwestlichen Teil von Ruda Śląska, einer Industriestadt in Oberschlesien, Polen. Der Stadtteil besteht aus Wohnvierteln verschiedener Bauepochen sowie Freiflächen und vereinzelten Industrierelikten.
Die Gegend wurde durch die 1816 gegründete Carlshütte geprägt, eine Zinkhütte, die sich zu einer der größten Anlagen ihrer Art in Europa entwickelte. Nach dem Ersten Weltkrieg stimmten die Einwohner beim oberschlesischen Plebiszit für den Anschluss an Polen.
Der Name Ruda leitet sich vom slawischen Wort für Erz ab, was auf die jahrhundertelange Bergbau- und Hüttentradition der Gegend hinweist. Noch heute sind vereinzelte Industriebauten im Stadtbild zu sehen, die an diese Vergangenheit erinnern.
Der Stadtteil ist über die Bahnstrecke Katowice-Gliwice und die Autobahn A4 gut erreichbar. Für die Orientierung vor Ort empfiehlt es sich, die gut ausgebaute Infrastruktur zu nutzen, da die wichtigsten Punkte über öffentliche Verkehrsmittel verbunden sind.
In den 1950er Jahren wurden die benachbarten Bezirke Godula, Orzegów und Chebzie mit Ruda zusammengelegt, wodurch die heutigen Grenzen des Stadtteils entstanden. Diese Zusammenlegung veränderte den Charakter des Gebiets deutlich.
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