Kościół św. Ottona w Słupsku, Katholische Kirche in Słupsk, Polen
Die Kirche des Heiligen Otto steht mit ihrer neoromanischen Architektur und kombiniert Stein aus Nova Dabrowa mit Ziegeln aus der Ziegelhütte Zechlin. Die Struktur zeigt typische neoromanische Merkmale mit solider, massiver Bauweise.
Der Bau erfolgte zwischen 1872 und 1873 auf dem Gelände einer früheren herzoglichen Befestigung aus dem 9. bis 12. Jahrhundert. Damit wurde an dieser Stelle nach Jahrhunderten wieder ein bedeutendes Bauwerk errichtet.
Die Orgel wurde von F. Kienschert aus Oberschlesien handgefertigt, und die Innenausstattung stammt von deutschen Werkstätten dieser Zeit. Diese Handwerkstradition prägt bis heute das Erscheinungsbild des Kirchenraumes.
Das Gebäude wird seit 1947 als Klosterinstitution genutzt, nachdem die Schwestern des Heiligen Franziskus des Allerheiligsten Sakraments ihre Mission dort gründeten. Besucher sollten beachten, dass es ein aktiver Klosterort mit entsprechenden Konventionen ist.
Die deutsche Kaiserin Augusta und die österreichische Kaiserin Elisabeth trugen zusammen 11.000 Mark zur Finanzierung des Baus bei. Dieses kaiserliche Sponsoring zeigt die überregionale Bedeutung dieses Kirchenprojekts im 19. Jahrhundert.
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