Słupsk, Historische Stadt in Nordpolen.
Słupsk ist eine Stadt in der Woiwodschaft Pommern in Nordpolen, die sich entlang des Flusses Słupia erstreckt. Backsteingotische Kirchen, ein herzogliches Schloss und mehrere erhaltene Stadttore prägen das Stadtbild, das sich bis zu den Waldgebieten im Süden ausdehnt.
Die Siedlung erhielt 1265 Stadtrechte und trat später der Hanse bei, wodurch sie sich zu einem wichtigen Handelszentrum entwickelte. Im 16. Jahrhundert wurde das Herzogtum Pommern-Stolp gegründet, das die Region bis zum Dreißigjährigen Krieg regierte.
Der ursprüngliche Name stammt aus der slawischen Sprache und bedeutet Säule oder Pfosten, was sich im Flusslauf der Słupia widerspiegelt. An Markttagen und bei Stadtfesten versammeln sich Bewohner rund um das Rathaus, das heute als Bürgeramt und Veranstaltungsort dient.
Die Stadt ist per Bahn von Danzig und Stettin aus gut erreichbar, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß vom Bahnhof aus erreichbar sind. Für Besucher mit eingeschränkter Mobilität sind die flachen Wege entlang des Flussufers und durch den Schlosspark besonders geeignet.
Das Schloss beherbergt die größte Sammlung von Witkacy-Gemälden in Polen, mit über 200 Werken des polnischen Malers und Schriftstellers. Die Witchmill, eine erhaltene Windmühle aus dem 18. Jahrhundert, steht im westlichen Teil der Stadt und ist nach einer lokalen Sage benannt.
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