Woiwodschaft Pommern, Verwaltungsbezirk im Norden Polens
Das Woiwodschaft Pommern ist eine Verwaltungseinheit im Norden Polens, die sich entlang der Ostseeküste erstreckt und die Städte Danzig und Gdynia umfasst. Die Region reicht vom flachen Küstenstreifen bis zu bewaldeten Hügeln weiter landeinwärts, durchzogen von mehreren Flüssen und Seen.
Das heutige Woiwodschaft entstand bei der Gebietsreform von 1999, als die früheren Bezirke Danzig, Elbing und Słupsk zusammengelegt wurden. Diese Neuordnung schuf größere Verwaltungseinheiten und beendete die kleinere Gliederung der Nachkriegszeit.
Der Name leitet sich von den historischen slawischen Pommern ab, die einst entlang der Ostseeküste siedelten. Heute leben viele Einwohner zweisprachig, besonders im Landesinneren sprechen manche noch Kaschubisch in ihren Dörfern und pflegen damit ein eigenes sprachliches Erbe neben dem Polnischen.
Vom Küstengebiet aus lässt sich die Region über mehrere Fernstraßen erreichen, die von den Hafenstädten ins Binnenland führen. Wer das Hinterland erkunden möchte, sollte mehr Zeit einplanen, da zwischen den einzelnen Ortschaften oft weite Wege liegen.
Im Nationalpark Słowiński wandern manche Sanddünen jedes Jahr mehrere Meter weiter und begraben dabei manchmal Kiefern unter sich. Diese natürliche Bewegung macht jeden Besuch ein wenig anders, weil sich die Landschaft ständig verändert.
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