Morskie Oko in Kołobrzeg, Ehemalige Seebadeanstalt im Kurviertel, Kołobrzeg, Polen
Das Morskie Oko in Kołobrzeg war eine hölzerne Badeanstalt am Ostseestrand beim Kurpark Stefan Żeromski, am Ende der heutigen Ściegiennego-Straße im Kurviertel. Auf Holzpfählen errichtet, umfasste es ein Restaurant mit Meerblick und 185 Kabinen. Erhalten ist nur der L-förmige Ostflügel, der im Sommer an Urlauber vermietet wird.
Das hölzerne Familienbad entstand 1902–1903 und ersetzte die getrennten Bäder für Damen und Herren. 1910 kamen ein Restaurant mit Meerblick und 185 Kabinen hinzu, alles auf Holzpfählen. Im Dezember 1916 brannte es nach Brandstiftung ab; 1923–1924 wurde ein neuer Bau auf Pfählen errichtet, der die Schlacht um Kołobrzeg 1945 weitgehend unbeschadet überstand.
Der Name Morskie Oko („Meeresauge“) bezeichnete dieses Familienbad, das die getrennten Bäder Damenbad und Herrenbad des Kurorts Kołobrzeg ablöste. Der Holzbau stand auf Holzpfählen am Strand beim Kurpark Stefan Żeromski, und das 1910 ergänzte Restaurant blickte auf die Ostsee. Erhalten ist nur der L-förmige Ostflügel, der im Sommer an Urlauber vermietet wird.
Der Strandbereich liegt am Ende der heutigen Ściegiennego-Straße beim Stefan-Żeromski-Park im Kurviertel. Der L-förmige Ostflügel ist im Sommer für Zimmervermietungen mit Gemeinschaftsbädern und Küche geöffnet. Das Hauptgebäude wurde abgerissen und nicht wieder aufgebaut.
Der beim Abriss 1992 erhaltene Ostflügel hat die Form eines L und vermietet im Sommer weiterhin Zimmer mit getrennten Bädern und Gemeinschaftsküche. Daten der Stadtverwaltung aus den 2010er Jahren verzeichneten 220 Quadratmeter Asbest in seinen Wänden; das Hauptgebäude wurde nie wieder aufgebaut.
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