Kołobrzeg, Ostsee-Kurstadt in Westpommern, Polen
Kołobrzeg ist eine Stadt an der Ostseeküste in der polnischen Woiwodschaft Westpommern, wo der Fluss Parsęta ins Meer mündet. Die Seebrücke reicht mehrere hundert Meter ins Wasser hinaus und verbindet den Strand mit den weißen Gebäuden entlang der Küste.
Eine slawische Siedlung entstand hier im achten Jahrhundert und wurde im Jahr 1000 zu einem der ersten Bistümer Polens. Im vierzehnten Jahrhundert trat der Ort der Hanse bei und entwickelte sich zu einem Handelszentrum an der südlichen Ostsee.
Der Name leitet sich vom slawischen Wort für Schwan ab, ein Motiv das sich in den Straßen der Altstadt wiederfindet. Entlang der Uferpromenade treffen sich Einheimische zum Spaziergang bei Sonnenuntergang, während Fischer ihre Netze am Hafen reparieren.
Die Strände liegen auf beiden Seiten der Flussmündung und sind über Fußwege und Brücken vom Stadtzentrum aus erreichbar. Im Sommer füllen sich die Sandflächen schnell, daher lohnt sich ein früher Besuch am Morgen oder am späten Nachmittag.
Salzgewinnung findet hier seit dem dreizehnten Jahrhundert statt, und einige der alten Anlagen arbeiten noch heute. Besucher können die Salzgärten besichtigen, wo das Meerwasser verdunstet und helle Kristalle zurücklässt.
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