Dutch mill in Palczewo, eine Windmühle in der Woiwodschaft Pommern
Die holländische Mühle in Palczewo ist eine Galerieholländermühle, die um 1800 auf einem Erdhügel mit Durchfahrt errichtet wurde. Das untere achteckige Geschoss besteht aus Ziegelmauerwerk, die oberen Geschosse sind als Fachwerk ausgeführt und mit Schindeln verkleidet. Zwischen Mauerwerk und Holzwänden verläuft eine Galerie, und der Turm hat fünf Geschosse plus Dachboden.
Die Mühle wurde um 1800 im östlichen Teil von Palczewo als Getreidewindmühle errichtet, gebaut von niederländischen Mennoniten, die vor Ort Olędrzy genannt wurden. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg galt sie als technisches Denkmal; nach dem Krieg wurde sie verstaatlicht und blieb bis 1958 in Betrieb. Seit 1956 im Denkmalregister eingetragen, ging sie in den 1960er Jahren in private Hände über, weil die Gemeinde kein Geld für die Reparatur hatte.
Der Name verweist auf die niederländischen Mennoniten, vor Ort Olędrzy genannt, die die Mühle um 1800 errichteten; sie ist die einzige erhaltene Getreidemühle dieser Art im Weichseldelta. Über die Galerie der Turmkonstruktion erreichte der Müller die Flügel: Ein Paar arbeitete mit Segeltuch, das andere mit vom Inneren verstellbaren Jalousien.
Die Mühle steht auf einem Erdhügel im östlichen Teil von Palczewo, mit einer Durchfahrt unter dem Gebäude. Sie liegt etwa 25 km südöstlich von Danzig, nahe der Weichsel, gegenüber der Region Kociewie. Das Bauwerk ist für Besucher geschlossen und nur von außen gesichert; die Flügel wurden nie restauriert, daher ist die Anlage am besten vom umliegenden Gelände aus zu betrachten.
Die Flügel können sich drehen, um die Windrichtung zu nutzen, und die innere Anordnung ermöglichte es, Getreide auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu verarbeiten. Dieses System war typisch für holländische Mühlendesigns und wird hier noch deutlich sichtbar.
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