Parish cemetery in Chojnice, Pfarrfriedhof in Chojnice, Polen
Der Pfarrfriedhof in Chojnice ist eine historische Begräbnisstätte an der Kościerska-Straße, um 1870 unter Pfarrer August Behrendt angelegt, dessen Grabstein der älteste erhaltene ist. Er wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mehrfach erweitert, 1969 geschlossen und 1993 wieder geöffnet. Auf dem Friedhof liegen das Grab von Oberst Kazimierz Mastalerz, Kommandeur des 18. Pommerschen Ulanenregiments, und ein Quartier der Franziskanerinnen von der Buße und christlichen Nächstenliebe.
Der Friedhof wurde 1870 gegründet und erhielt 1989 den Status eines geschützten Denkmals. Diese Bezeichnung erkannte seine Bedeutung als Zeugnis der lokalen Geschichte an.
Der Friedhof gehört zur Pfarrei Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers. Hier liegt ein Feld der Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Nächstenliebe aus dem Chojnicer Konvent und das sogenannte Kindergrab für vor der Geburt verstorbene Kinder. Beigesetzt ist auch Oberst Kazimierz Mastalerz, Kommandeur des 18. Pommerschen Ulanenregiments, der 1939 bei Krojanty fiel.
Der Friedhof liegt an der Kościerska-Straße im Norden von Chojnice. 1969 wurde er für neue Beisetzungen geschlossen, 1993 wieder in Nutzung genommen, sodass einige Gräber noch belegt werden. Das Grab von August Behrendt, dem Pfarrer zur Gründungszeit, ist der älteste erhaltene Grabstein und ein guter Ausgangspunkt für den Besuch.
Der Friedhof enthält Gräber aus dem späten 19. Jahrhundert, die genealogische Informationen über Chojnices Einwohner während der preußischen Zeit bewahren. Diese alten Grabstätten bilden eine wertvolle Quelle für Familienforscher und Geschichtsinteressierte.
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