Karkonoskie Tajemnice, Interaktives Museum in Karpacz, Polen
Karkonoskie Tajemnice ist eine interaktive Ausstellung in der Mickiewicza-Straße 1a in Karpacz, die 2011 eröffnet wurde und dem Berggeist und den Sagen des Riesengebirges gewidmet ist. Zu sehen sind eine Nachbildung des Stabs des Berggeists, ein Hüttenlabor, eine Alraune, ein Rzepiór-Skelett und ein wallonischer Stollen, ergänzt durch Multimediaschirme für interaktive Spiele. Ein Teil der Ausstellung liegt im Untergeschoss und nutzt Licht- und Klangeffekte.
Die Ausstellung ist seit 2011 öffentlich zugänglich, im selben Jahr, in dem am 26. März bei Bauarbeiten in Karpacz ein über 2 m langer Holzstab mit einer 19 cm langen Bergkristallspitze ausgegraben wurde. Der Fund, Stab des Berggeists genannt, weckte das Interesse der Einheimischen und gab dem Ort sein Thema. Fachleute datieren den Gegenstand auf etwa 100 bis 200 Jahre; er gehört heute dem Karkonosze-Museum in Jelenia Góra.
Die Ausstellung trägt den Namen der gleichnamigen sozialen Bewegung von Freunden Karpaczs und des Riesengebirges, deren Initiator Jakub Paczyński die Schau anstieß. Im Mittelpunkt stehen der Berggeist, auch Rübezahl oder Liczyrzepa genannt, sowie Sagen von den Gebirgsschmelzern, der Hütte des Laboranten und der Alraune. Workshops für Kinder, „Entdecker der Riesengebirgsgeheimnisse“, vermitteln ethnografisches Wissen über diese Vorstellungen samt Grundlagen von Geografie und Geologie.
Die Ausstellung befindet sich in der Mickiewicza 1a in Karpacz, in einem Gebäude mit einem hohen, rau strukturierten grauen Steinturm und einer dunklen Glasfassade; der Eingang liegt an der Steintreppe neben der rostbraunen Skulptur einer geflügelten Gestalt und dem Schild „KARKONOSKIE TAJEMNICE“. Ein Teil des Rundgangs führt durch das Untergeschoss, wo mit Licht- und Toneffekten gearbeitet wird; planen Sie Zeit ein, um zwischen den Räumen im Erdgeschoss und den unterirdischen Abschnitten zu wechseln.
Das Gebäude steht an der Stelle, an der am 26. März 2011 bei Bauarbeiten ein Holzstab ausgegraben wurde; der Fund wurde mit dem Berggeist verbunden und weckte großes lokales Interesse. Das Original, über 2 m lang und mit einem 19 cm langen Bergkristall versehen, wird im Karkonosze-Museum in Jelenia Góra aufbewahrt; hier ist eine Nachbildung zu sehen.
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