Lomnitztalsperre, Steintalsperre in Karpacz, Polen.
Die Lomnitztalsperre ist eine Steinmauer im Tal der Łomnica, die ein Stausee mit großer Wassermenge zurückbehält. Die Sperranlage hat eine geschwungene Form und wurde aus massiven Steinblöcken zusammengefügt, um das Gewicht des Wassers zu tragen.
Das Bauwerk entstand zwischen 1910 und 1915 als Antwort auf schwere Überschwemmungen, die 1897 die Gegend heimgesucht hatten. Die Preußischen Behörden beschlossen danach, ein Dammsystem zu bauen, um die Täler vor Wasserfluten zu schützen.
Das Bauwerk zeigt Handwerkstechniken aus der Zeit um 1900, mit lokalen Steinen gebaut und als geschwungene Konstruktion gestaltet. Besucher sehen hier, wie Ingenieure damals Naturmaterialien einsetzten und sich dabei an die bergige Landschaft anpassten.
Das Gebiet ist leicht zu Fuß erreichbar, da Wege rund um das Stausee verlaufen und der Aufstieg nicht zu steil ist. Man sollte bequeme Schuhe tragen und bei Regen vorsichtig sein, da die Wege dann rutschig werden können.
Bei großem Wasserfluss entstehen an der Staumauer interessante Wasserfallmuster, die besonders im Frühling nach der Schneeschmelze sichtbar sind. Dieses natürliche Schauspiel zieht regelmäßig Fotografie-Begeisterte an, die die fließenden Wassermassen in Bildern festhalten.
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