Jezioro Turkusowe, Künstlicher See in Konin, Polen.
Der Jezioro Turkusowe ist ein künstlicher See in Konin mit türkisfarbenem Wasser, das durch Mineralien entsteht. Das Wasser wird von weißen Aschen umgeben und bildet eine ungewöhnliche Landschaft in der Region Wielkopolska.
Der See entstand in den 1970er Jahren nach dem Schließen der Kohlemine Gosławice, als die Grube sich mit Wasser füllte. Die Stelle wurde später in ein öffentliches Ausflugsziel umgewandelt.
Der See symbolisiert die Umwandlung von Industriebrachen in Freiräume, wo Menschen spazieren und die Natur beobachten können. Es ist ein Ort, an dem die regionale Geschichte lebendig wird und Besucher verstehen, wie eine verbrauchte Landschaft wieder zu etwas Anziehendem werden kann.
Schwimmen ist wegen des hohen Alkaligehalts nicht erlaubt, aber Besucher können das Wasser von einem Beobachtungsturm aus betrachten. Der Turm bietet einen weiten Blick über die gesamte Wasserfläche.
Das Wasser hat eine natürliche Türkisfarbe, die an tropische Gewässer erinnert und dem Ort seinen Spitznamen gab. Fotografen kommen herbei, um diese seltene Farbgebung einzufangen, die sich je nach Tageszeit und Wetter verändert.
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