Konin, Industriestadt in der Woiwodschaft Großpolen, Polen
Konin ist eine Stadt in der Woiwodschaft Großpolen, die sich auf beiden Ufern der Warthe erstreckt. Die östlichen Stadtteile bestehen aus Wohngebieten, während sich im Westen industrielle Anlagen befinden.
Die Siedlung entstand im 13. Jahrhundert entlang einer Handelsroute, die zwei wichtige Städte verband. Im 14. Jahrhundert wurde hier eine gotische Kirche aus rotem Backstein errichtet, die noch heute steht.
Der Name der Stadt stammt vom slawischen Wort für Pferd, das früher in dieser Gegend gezüchtet wurde. Heute sieht man den Fluss Warthe durch die Mitte fließen, während Einheimische am Ufer spazieren gehen oder auf den Plätzen im Zentrum ihre Besorgungen erledigen.
Die Stadt liegt an der Autobahn A2 und der Bahnlinie E20, die durch Zentralpolen führt. Besucher können die Kirche Sankt Bartholomäus im Zentrum zu Fuß erreichen und dann am Flussufer entlangschlendern.
Vor der Kirche steht ein römischer Meilenstein aus dem 2. Jahrhundert, der die Mitte einer alten Handelsroute markierte. Solche Steine sind in Polen äußerst selten und dieser ist einer der wenigen erhaltenen außerhalb von Museen.
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