Synagoge, Synagoge aus dem 19. Jahrhundert in Konin, Polen
Das Gebäude an der Mickiewicza-Straße ist eine klassizistische Synagoge aus dem 19. Jahrhundert mit einem zentralen Betraum und sorgfältig gestalteten Steinelementen an der Außenfassade. Die Architektur zeigt klare geometrische Formen und handwerkliche Details, die für religiöse Bauwerke dieser Epoche typisch sind.
Das Gotteshaus entstand zwischen 1825 und 1832 und ersetzte ein älteres Holzgebäude aus dem Jahr 1763. Es blieb während des Zweiten Weltkriegs erhalten, obwohl es zeitweise von deutschen Besatzern zweckentfremdet wurde.
Die Synagoge erinnert an die jüdische Gemeinde, die einst Konin prägte und das religiöse und gemeinschaftliche Leben der Stadt mitgestaltete. Heute können Besucher an der Fassade und den erhaltenen Details die handwerkliche Sorgfalt sehen, mit der dieses Gotteshaus gestaltet wurde.
Das Gebäude befindet sich in der Innenstadt Konins und ist ein geschütztes Denkmal in privatem Besitz. Besucher sollten beachten, dass der Zugang möglicherweise eingeschränkt ist und es ratsam ist, sich vorher zu informieren.
Im Gegensatz zu vielen jüdischen Gotteshäusern in der Region wurde diese Synagoge während des Zweiten Weltkriegs nicht zerstört. Dies macht sie zu einem seltenen Überbleibsel religiöser Architektur aus dieser Zeit in der Gegend.
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