Świątynia Kollatha w Sopocie, Pavillon in Sopot, Polen
Die Świątynia Kollatha ist ein kleines rundes Metallbauwerk in einem Park in Sopot, Polen, mit sechs Säulen, die ein Kupferdach tragen. Das Bauwerk erinnert an einen antiken griechischen Tempel und steht am Ufer des Baches Swelina.
Die ursprüngliche Struktur stammt aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und war ein Symbol des Kurorts Sopot, das auf vielen Postkarten aus den frühen 1900er Jahren zu sehen war. Sie ehrte Johannes Kollath, den Bürgermeister von Sopot im Jahr 1905, der zahlreiche Projekte für die Stadt vorantrieb, darunter Brücken, Parks und Strandbäder, bevor er mit 37 Jahren an einer Lungenentzündung starb.
Der Pavillon liegt in einem Park am Swelina-Bach und ist zu Fuß von der Innenstadt von Sopot aus erreichbar. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, wobei der Park im Winter mit Lichtern geschmückt ist.
Die heutige Struktur ist eine Rekonstruktion aus dem Jahr 2022, die anlässlich des 120-jährigen Jubiläums von Sopot als Stadt errichtet wurde. Ein Geschäftsmann aus Lodz finanzierte den Wiederaufbau, und die Handwerker orientierten sich dabei an alten Fotografien und Plänen, um die ursprüngliche Form zu bewahren.
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