Nabi Musa, Religiöses Viertel im Gouvernement Jericho, Palästina
Nabi Musa ist ein religiöses Viertel im Gouvernement Jericho, Palästina, mit einem Schreinkomplex im Wüstenland östlich von Jerusalem. Die Anlage umfasst Moscheegebäude, Innenhöfe und Übernachtungsräume, die sich um den zentralen Schrein gruppieren.
Der Sultan Baibars errichtete 1269 den Schrein während seiner Bauarbeiten in den Gebieten, die er von den Kreuzfahrern zurückerobert hatte. Spätere Herrscher erweiterten die Anlage mit zusätzlichen Räumen und Einrichtungen für Pilger.
Der Name leitet sich von der arabischen Bezeichnung für Moses ab, die mit dem Ort verbunden ist. Pilger besuchen den Schrein vor allem während der religiösen Feierlichkeiten, wenn sich Gläubige zur Andacht versammeln und die Räume für Gebet und Unterkunft nutzen.
Die Ortschaft liegt abseits der Hauptrouten im Wüstengebiet zwischen Jericho und Jerusalem und ist am besten mit dem Auto erreichbar. Besucher sollten Sonnenschutz und ausreichend Wasser mitbringen, da die Gegend offen und heiß sein kann.
Der Schreinkomplex diente einst als Raststation für Muslime, die von der Pilgerreise aus Mekka zurückkehrten. Hier empfingen sie Nahrung, Vorräte und religiöse Beratung auf ihrem Weg nach Norden.
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