Nationalpark Piatra Craiului, Nationalpark in den Kreisen Brașov und Argeș, Rumänien
Der Piatra Craiului Nationalpark ist ein Naturschutzgebiet in den Südkarpaten mit einem Kalksteinkamm, der sich über bergiges Terrain erstreckt. Der höchste Gipfel erhebt sich auf 2.238 Meter, und das gesamte Gebiet umfasst verschiedene geologische Strukturen und Landschaftsformen.
Das Gebiet wurde 1938 zum ersten Mal unter Schutz gestellt und erhielt 1990 seinen heutigen Status als Nationalpark. Seitdem werden die 14.773 Hektar bergigen Geländes in der Bergregion bewahrt.
Auf dieser Bergkette betreiben Hirten seit Generationen Viehzucht auf den höher gelegenen Weiden. Die Großraubtiere wie Bären, Wölfe und Luchse, die hier leben, spielen eine wichtige Rolle in Geschichten und Überlieferungen der Region.
Am besten erreicht man das Gebiet über die Straße DN73A von Brașov nach Zărnești, von wo aus markierte Wanderwege zu verschiedenen Aussichtspunkten führen. Die Route ist relativ einfach zugänglich, und die Wege sind deutlich ausgeschildert.
Das Gebiet beherbergt eines der tiefsten Höhlensysteme Rumäniens namens Avenul sub Colții Grindului, das sich über 769 Meter in die Tiefe erstreckt. Erkundungen sind noch immer im Gange, besonders in den Unterwasserbereichen der Höhle.
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