Cheile Zărneștilor, Naturreservat im Kreis Brașov, Rumänien.
Cheile Zărneștilor ist eine Felskluft, die von senkrechten Kalksteinwänden gebildet wird und sich etwa 2 Kilometer weit durch das Gebirge zieht. Die Wände erheben sich in einigen Bereichen über 200 Meter Höhe und liegen innerhalb des Piatra Craiului Nationalparks.
Der Fluss Mare hat diese Kalksteinstruturen über Millionen von Jahren ausgespült und tiefe Pasagen durch die Karpaten geschaffen. Dieser geologische Prozess formte die markanten Felswände, die heute das Landschaftsbild prägen.
Die Hirten aus den nahe gelegenen Dörfern nutzen die Wiesen rund um die Schlucht für ihre Herden, wie es seit Generationen üblich ist. Dieses Brauchtum prägt das Erscheinungsbild der Landschaft und zeigt, wie die Menschen mit diesem Ort leben.
Der Zugang erfolgt über einen markierten Wanderweg, der am Botorog-Brunnen beginnt und sich durch die Schlucht windet. Die Rundwanderung dauert etwa zwei Stunden und verläuft auf einer moderat anspruchsvollen Strecke.
An bestimmten Stellen verschwindet der Fluss Mare in den Kalksteinstrukturen und tritt später am Ausgang der Schlucht wieder aus. Dieses Phänomen macht den Ort zu einem interessanten Beispiel für unterirdische Wasserläufe in Karstlandschaften.
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