Bešenovo monastery, Orthodoxes Kloster in Fruška Gora, Serbien
Das Kloster Bešenovo ist ein orthodoxes Kloster im Naturpark Fruška Gora in Serbien, das an einem kleinen Bach namens Čikoš liegt und von Wald umgeben ist. Auf dem Gelände befindet sich eine hölzerne Kapelle, die unter einer Linde steht, die seit mehreren Jahrhunderten dort wächst.
Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert vom serbischen König Stefan Dragutin gegründet und gehört damit zu den ältesten Klöstern der Region Fruška Gora. Im Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1944, wurde die Anlage schwer beschädigt und musste in der Folge wiederhergestellt werden.
Das Kloster ist Gastgeber eines Literaturfestivals, bei dem Schriftstellerinnen und Schriftsteller Werke vorlesen, die von der Landschaft und dem Leben in dieser Gegend handeln. Wer an einem solchen Abend vorbeikommt, erlebt den Ort als lebendigen Treffpunkt, nicht nur als religiöse Stätte.
Das Kloster ist über eine Asphaltstraße erreichbar, die durch den Wald führt und einen ruhigen Spaziergang ermöglicht. Es empfiehlt sich, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände von Natur umgeben ist und Wege durch den Wald führen.
Vor dem Krieg bewahrte das Kloster eine bedeutende Sammlung religiöser Objekte und handgeschriebener Manuskripte. Im Jahr 1942 brachte Professor Radoslav Grujić diese Stücke zur Aufbewahrung in die Belgrader Kathedrale, wo sie sich noch heute befinden.
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