König-Alexander-Brücke, Hängebrücke in Belgrad, Serbien
Die König-Alexander-Brücke war eine Hängebrückenkonstruktion über die Sava, die verschiedene Bereiche von Belgrad miteinander verband und drei Straßenbahnlinien in ihr Netzwerk integrierte. Die Struktur kombinierte Stahlseile mit verstärktem Beton und diente als wichtige Verkehrsachse für die Stadt.
Die Brücke wurde 1934 nach König Alexander I. von Jugoslawien benannt und war das erste dauerhafte Bauwerk dieser Art, das den Fluss seit 1688 überquerte. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurden Teile ihrer Struktur später in andere Bauprojekte integriert.
Die Brücke war ursprünglich ein Symbol der Verbindung zwischen getrennten Stadtteilen und trug zur Bildung einer zusammenhängenden urbanen Landschaft bei. Sie prägte das Verkehrsverhalten und die Bewegungsmuster der Belgrader über Jahrzehnte hinweg.
Da die ursprüngliche Struktur zerstört wurde, können Besucher heute nur noch die stehen gebliebenen Pylonreste sehen, die als Fundamente für neuere Bauten dienen. Eine Besichtigung ist vom Wasser oder von bestimmten Punkten am Ufer aus möglich.
Die stehengebliebenen Pylone des ursprünglichen Bauwerks wurden nach dem Krieg nicht einfach abgerissen, sondern als Fundamente für Branko's Bridge wiederverwendet, die 1956 erbaut wurde. Dies machte die alten Strukturen zu einem versteckten Teil des moderneren Belgrader Verkehrsnetzes.
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