Belgrader Genossenschaft, Karađorđeva 48, Kulturdenkmal in der Karadjordjeva Straße, Belgrad, Serbien.
Das Belgrader Genossenschaftsgebäude ist ein Kulturdenkmal von großer Bedeutung in der Karadjordjeva-Straße und wurde 1907 fertiggestellt. Die Fassade weist Steinpfeiler, kunstvoll gestaltete Fenster und dekorative Motive auf, die für die Architektur des frühen 20. Jahrhunderts charakteristisch sind.
Die Genossenschaft wurde 1882 von Belgra der Kaufleuten gegründet und sollte Finanzdienstleistungen für die Mittelklasse bereitstellen. Das Gebäude selbst entstand in den frühen 1900er Jahren und verkörpert die wirtschaftliche Entwicklung Belgrads während dieser Zeit.
Das Gebäude kombiniert akademische und Jugendstil-Elemente und zeigt durch seine Fassadengestaltung einen wichtigen Teil des serbischen Bauerbes. Die Architektur spiegelt die künstlerische Ausrichtung wider, die in der frühen Moderne in Belgrad Anwendung fand.
Das Gebäude liegt im Zentrum Belgrads an der Karadjordjeva-Straße und ist leicht zu Fuß erreichbar. Nach einer Renovierung im Jahr 2014 ist das Äußere der Struktur in gutem Zustand und kann von der Straße aus besichtigt werden.
Das Gebäude erlitt während des Zweiten Weltkriegs Beschädigungen, wurde aber schnell repariert und überstand damit eine schwere Zeit in Belgrads Geschichte. Später beherbergte es das Geologische und Geophysikalische Institut und bewies damit seine Vielseitigkeit als Raum.
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