Plakun, Wasserfall in Russland
Plakun ist ein Wasserfall und Naturschutzgebiet im Perm-Gebiet, wo zwei schmale Wasserstrahlen sieben Meter über Sandsteinklippen hinabfallen. Die Ströme erzeugen dabei tausende von Wassertröpfchen in ihrer Abwärtsbewegung entlang des Flusses Sylva.
Der Wasserfall gewann religiöse Bedeutung, als ein Mönch namens Ilya im 17. Jahrhundert eine Eremitage in der Nähe errichtete. Dieser Ort wurde daraufhin zu einem Ziel regelmäßiger Pilgerfahrten aus der Umgebung.
Der Name "Plakun" stammt vom russischen Wort für "weinen" und ist mit einer lokalen Legende über die Tränen eines Mädchens verbunden, das sich in Wasser verwandelt haben sollen. Diese Geschichte prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes und zieht Menschen an, die sich mit dieser romantischen Erzählung verbinden möchten.
Um den Wasserfall zu erreichen, folgt man einer Wanderroute von etwa zehn Kilometern vom Dorf Suksun aus, wo es Unterkunft und Touristeneinrichtungen gibt. Der beste Besuchszeitraum ist während der wärmeren Monate, wenn die Zugänglichkeit am leichtesten ist.
Das Wasser behält das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von 5,2 Grad Celsius, da es durch Kalksteinformationen fließt. Diese besonderen geologischen Bedingungen führen zur Bildung von Kalktuff, das die Landschaft um die Wasserfälle charakteristisch prägt.
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