Kleiner Marmorpalast, Neoklassizistischer Palast in Sankt Petersburg, Russland
Der Kushelev-Bezborodko-Palast ist ein neoklassizistisches Herrenhaus, das in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstand und für seine weiße Marmorfassade auf der Südseite bekannt ist. Das Gebäude enthält sorgfältig durchgestaltete Innenräume mit Stuckdekorationen, bemalten Decken und einstigen Kunstsammlungen.
Der Palast entstand in den 1780er Jahren und war Wohnsitz von Graf Peter Kushelev und Fürst Dmitri Bezborodko, zwei bedeutenden Aristokraten der Zeit. In der Sowjetzeit wurde das Haus in Wohnungen umgewandelt, aber viele ursprüngliche Verzierungen blieben erhalten.
Das Gebäude zeigt noch heute die kunstvollen Stuckarbeiten und bemalten Decken, die zeigen, wie wohlhabende russische Adelige ihre Räume einrichten ließen. Wenn man durch die Zimmer geht, sieht man die handwerkliche Qualität dieser Details und bekommt einen Eindruck von der Lebensweise der Aristokratie.
Der Palast liegt an der Gagarinskaya-Straße 3 und ist über öffentliche Verkehrsmittel oder zu Fuß erreichbar. Die Fassade ist von der Straße aus sichtbar, und die Struktur des Gebäudes zeigt seine Pracht trotz der Nutzung über mehrere Epochen hinweg.
Das Gebäude überstand die Umwandlung in Wohnkommunen während der Sowjetzeit und behielt dabei erstaunlich viele seiner ursprünglichen Verzierungen. Dieser Erhalt macht den Palast zu einem seltenen Beispiel für, wie Privatinvestitionen heute zur Restauration beitragen.
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