Tchaikovsky, 29, Neoklassizistische Villa in Sankt Petersburg, Russland
Tchaikovsky 29 ist eine neoklassizistische Residenz in Sankt-Petersburgs historischem Zentrum mit symmetrischen Proportionen, schlanken Säulen und ornamentiertem Steinwerk an der Fassade. Das Gebäude bewahrt charakteristische Merkmale der gehobenen Wohnarchitektur des 19. Jahrhunderts.
Die Residenz entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Sankt-Petersburg schnell wuchs und die Architekten Harald Julius von Bosse und Robert Gödicke prestigeträchtige Häuser schufen. Das Gebäude steht heute als Denkmal der viktorianischen Bauphase der Stadt.
Das Gebäude zeigt die Bauweise russischer Adelshäuser aus der Zeit der Zarenherrschaft. Man sieht hier, wie wohlhabende Familien ihre Häuser mit aufwendiger Dekoration gestalteten.
Das Gebäude befindet sich in einem ruhigen Wohnviertel, das am besten zu Fuß erkundet wird. Der nächste U-Bahn-Zugang liegt in gehendem Abstand, und die Straße ist überschaubar, sodass Besucher das äußere Erscheinungsbild leicht aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können.
Das Innere besticht durch verschiedenartig gestaltete Parkettmuster in jedem Raum, die unerwartete geometrische Vielfalt zeigen. Diese handwerkliche Detailarbeit spiegelt wider, wie sehr die Bewohner Wert auf einzelne Räume legten.
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