Geylang, Planungsgebiet in der Zentralregion, Singapur
Geylang ist ein Planungsgebiet in der Zentralregion von Singapur, bekannt für seine seitlichen Gassen, die sich senkrecht von der Hauptstraße erstrecken. Diese Gassen sind gesäumt von historischen Ladenhäusern aus Ziegeln und mehrstöckigen Wohnblöcken, die das alte und das neue Stadtbild miteinander verbinden.
Im 19. Jahrhundert war das Gelände ein Sumpfgebiet, in dem Fischer ihre Häuser bauten und vom Fang lebten. In den 1960er Jahren begann ein Wohnungsbauprogramm, das die Landschaft umgestaltete und neue Wohnblöcke für Tausende von Familien schuf.
Der Name stammt von einem malayischen Wort für ein Palmengewächs, das früher in der Gegend wuchs. Lokale Bewohner kaufen dort Zutaten für ihre Küche oder treffen sich in Garküchen, die bis spät abends geöffnet bleiben.
Mehrere U-Bahn-Stationen an der Ostlinie und zahlreiche Buslinien verbinden das Gebiet mit den angrenzenden Stadtteilen und Autobahnen. Besucher können tagsüber durch die Gassen gehen und abends in kleinen Lokalen oder an Straßenständen essen.
Die Nummern der seitlichen Gassen folgen einem alten System, das Einheimische sofort verstehen, aber Besucher manchmal verwirrt. Einige Tempelgebäude in den Gassen sind über hundert Jahre alt und zeigen aufwendige Holzschnitzereien an Türen und Dachbalken.
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