Pulau Tekong, Militärische Ausbildungsinsel im Nordosten von Singapur.
Pulau Tekong ist eine etwa 25 Quadratkilometer große Insel vor der Nordostküste Singapurs, die durch ihre Küstenlandschaften und Mangrovenwälder geprägt ist. Die Insel besteht aus flachen Gebieten mit dichter Vegetation und mehreren Küstenlinien, die typisch für die nördlichen Inseln Singapurs sind.
Die Insel wurde seit 1828 als Po Tukang auf Karten verzeichnet und war Heimat von etwa 5.000 Einwohnern, bevor sie 1987 in eine Militäranlage umgewandelt wurde. Diese Umwandlung markierte das Ende der zivilen Besiedlung und führte zur heutigen Nutzung als Trainingsgebiet.
Früher wohnten chinesische Hakka und Malayen dort, die Fischerdörfer führten und Gummi, Kokosnüsse und tropische Früchte anbauten. Die Inselbevölkerung nutzte das Land für traditionelle Landwirtschaft und das tägliche Leben drehte sich um die Küste und ihre Ressourcen.
Der Zugang zur Insel ist der Öffentlichkeit nicht gestattet, da das Gelände ausschließlich vom Militär genutzt wird. Besucher können die Insel nur bei speziellen Gelegenheiten oder mit besonderer Genehmigung sehen.
An Kampong Permatang wurden archäologische Funde von Töpferwaren aus der Jungsteinzeit bis ins 16. Jahrhundert entdeckt. Diese Entdeckungen deuten auf frühe Handelspraktiken hin, die diese Region mit dem südostasiatischen Handelsnetzwerk verbanden.
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