Tuas, Kleinstadt in Singapur
Tuas ist ein Planungsgebiet in der westlichen Region Singapurs, das hauptsächlich von Fabriken und großen Logistikgebäuden geprägt wird. Die breiten Straßen und offenen Flächen wirken weniger überlaufen als andere Stadtteile und bieten einen klaren Blick auf Hafenbereiche und Gewässer.
Tuas war ursprünglich ein Sumpfgebiet, das sich in ein Fischerdorf mit Booten und Fangplätzen verwandelte. In den 1970er Jahren wurde das Land in ein Industriegebiet umgewandelt, als die Regierung die Bewohner in öffentliche Wohnungen umsiedelte und die Flächen für Fabriken freigab.
Tuas wurde nach einer traditionellen Fischereimethode benannt, bei der Kokosbaumblätter als Schatten auf dem Wasser dienten, um Fische unter Netzen zu locken. Der Name verweist auf die maritime Geschichte der Region, die heute noch in den Hafenbereichen und der Nähe zum Wasser spürbar ist.
Der Besuch ist am einfachsten mit den vier neuen Stationen der East-West-Linie erreichbar, die 2017 eröffnet wurden und die Anreise deutlich vereinfacht haben. Das Gebiet ist weitläufig, daher sollte man sich ausreichend Zeit für Erkundungen nehmen und bedenken, dass öffentliche Verkehrsmittel innerhalb der Region begrenzt sind.
Ein Leuchtturm am Raffles Marina seit 1994 steht etwa 12 Meter hoch und ist von der Marina aus sichtbar, was ihn zu einem beliebten Fotomotiv macht. Überraschend ist, dass man von Tuas schneller in Malaysia über den Tuas Second Link gelangt als zu einigen näher gelegenen Einkaufszentren Singapurs wie dem Jurong Point.
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