Samandağ, Distrikt und Stadt in Hatay, Türkei
Samandağ ist ein Küstenort in der Provinz Hatay in der südlichen Türkei, der am Mittelmeer liegt und von steilen Bergen im Osten begrenzt wird. Die Stadt besteht aus engen Gassen mit älteren Häusern aus Stein, einem geschäftigen Hafen mit Fischerbooten und flachen Strandabschnitten mit Kiesel und Sand.
Der Ort wurde um 300 v. Chr. als Hafenstadt Seleukeia Pieria gegründet und war während der griechischen und römischen Zeit ein wichtiger Handelshafen. Im 2. Jahrhundert n. Chr. bauten die Römer unter Vespasian und Titus einen Kanal, um den Hafen zu verbessern, doch ein Erdbeben im 6. Jahrhundert verringerte seine Bedeutung.
Der Ortsname stammt vom Berg Saman Dağı, wo der heilige Simeon Stylites der Jüngere lebte, und wurde 1948 offiziell angenommen. Die lokale Gemeinschaft ist eng mit ihren Wurzeln verbunden und bewahrt Traditionen, die sich in Märkten, lokalen Cafés und gemeinsamen Mahlzeiten zeigen.
Der Ort ist leicht von der nahen Stadt Antakya erreichbar und hat einfache lokale Märkte sowie kleine Fischrestaurants mit frischen Meeresfrüchten. Die schmalen Straßen und das flache Gelände machen das Erkunden zu Fuß oder mit Motorrädern angenehm, und die meisten wichtigen Orte sind dicht beieinander.
Die Gegend ist bekannt dafür, dass gefährdete Seeschildkröten (Caretta caretta) an den Stränden zum Nisten kommen, besonders nachts zu beobachten. Dies macht Samandağ zu einem besonderen Ort für Naturbeobachter, die das seltene Erlebnis sehen möchten, wie diese alten Meerestiere ihre Eier ablegen.
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