Karmravank, Armenische Klosterruinen am Van-See, Türkei
Karmravank ist ein armenisches Klosterruine aus Schiefersteinen in den Bergen von Van. Die Hauptkirche Surp Astvadzadzin besitzt eine Ziegelbogenkuppel und wird von mehreren kleineren Baustrukturen umgeben.
Der armenische Konig Gagik I. grundete das Kloster im fruhen 10. Jahrhundert als Ausdruck religioser Expansion in Vaspurakan. Diese Grundung fiel in eine Zeit, als armenische Herrscherhauser ihre Macht durch monumentale kirchliche Bauten demonstrierten.
Das Kloster war ein wichtiger Ort für armenische Pilger, die hierher kamen, um religiöse Reliquien zu verehren. Die roten Gemsteine an dem Schrein spiegeln die kunstvolle Handwerkskunst dieser Zeit wider.
Der Ort liegt auf etwa 1900 Metern Hohe nahe dem Dorf Gorundu, daher sollten Besucher mit wechselndem Bergwetter rechnen. Der Zugang ist am besten in wärmeren Monaten moglich, wenn Wege und Pfade begehbar sind.
Die Hauptkirche hat erhohte Eingange, die nur uber Leitern erreichbar waren und als private Gebetskammer fur Adlige dienten. Diese ungewohnliche architektonische Merkmale zeigt, wie religiose Raume nach sozialen Hierarchien gestaltet wurden.
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