Vansee, Salzsee in der Osttürkei
Lake Van ist ein geschlossenes Gewässer im östlichen Teil des Landes, das sich zwischen Bergketten erstreckt und keine Verbindung zum Meer besitzt. Die Oberfläche zeigt sich je nach Wind ruhig oder bewegt, während das Wasser eine milchig-türkise Färbung aufweist, die durch die gelösten Mineralien entsteht.
Vulkanische Ausbrüche schufen vor langer Zeit eine natürliche Barriere, die das Wasser in diesem Becken einschloss. Spätere Zivilisationen errichteten Siedlungen und Festungen an den Ufern, deren Ruinen heute noch sichtbar sind.
Der Name stammt vom urartäischen Wort für Festung, das auf die Siedlungen an den Ufern verweist. Heute nutzen Fischer kleine Boote und traditionelle Netze, während Familien am Wasser picknicken und Kinder zwischen den Steinen am Ufer spielen.
Die Uferregionen sind über verschiedene Straßen erreichbar, wobei einige Abschnitte flache Zugänge bieten und andere steile Hänge aufweisen. Das Wetter ändert sich rasch, daher sollte man zusätzliche Kleidung mitnehmen und die Windverhältnisse beobachten.
An manchen Tagen bilden sich weiße Kristalle am Uferrand, die beim Trocknen zurückbleiben und wie Schnee aussehen. Bei bestimmten Lichtverhältnissen entstehen Spiegelungen der umgebenden Berge auf der Wasseroberfläche, die besonders am frühen Morgen deutlich werden.
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